1 Jul 2026 • 10 Min. Lesezeit

Fünf Zielgruppensegmente, die Sie zuerst in vivenu Engage aufbauen sollten

Fünf Zielgruppensegmente, die Sie zuerst in vivenu Engage aufbauen sollten

Sportvereine, die mit eigenen Marketingkampagnen ihren Umsatz steigern, haben eines gemeinsam: Sie setzen auf Präzision. Eine kleinere, gezielt ausgewählte Zielgruppe, die konvertiert, schlägt einen Massenversand, der größtenteils ignoriert wird.

vivenu Engage macht genau das möglich. Weil Marketing und Ticketing jetzt auf derselben Plattform laufen, dauert der Aufbau einer Zielgruppe Minuten statt Wochen. Und sobald Sie Ihre Käufer klar sehen, fällt schnell auf, wie unterschiedlich sie tatsächlich sind.

Jedes Ticket, welches Ihr Verein letzte Saison verkauft hat, kam mit einem Profil: Was der Käufer bezahlt hat, ob er wirklich gekommen ist, ob er die letzte E-Mail geöffnet hat, ob er allein war oder mit drei Freunden. Schaut man sich diese Muster über die gesamte Liste an, entstehen keine zufälligen Einzelfälle, sondern fünf oder sechs klar erkennbare Gruppen, jede mit einer anderen Beziehung zum Unternehmen und einem anderen Grund, wiederzukommen.

Jede dieser Gruppen braucht einen anderen Grund, erneut zu kaufen. Wer alle gleich anspricht, ist für keine wirklich relevant. Unternehmen, die bei der Kundenbindung vorne liegen, haben das längst verstanden: Sie versenden keine besseren Kampagnen, sondern gezieltere, an kleinere Zielgruppen, basierend auf echtem Kundenverhalten.

Hier sind fünf Segmente, bei denen der Einstieg am meisten Sinn ergibt. Sie orientieren sich am Lebenszyklus des Käufers, vom ersten Kauf bis zur Person, die jedes Mal mit der ganzen Gruppe kommt.

Segment 1: Erstbesucher, die kein zweites Ticket gekauft haben

Ein Erstkäufer ist noch kein Stammkunde. Er ist mindestens eine Entscheidung davon entfernt und das Zeitfenster, diese Entscheidung zu treffen, ist eng.

Die ersten 48 Stunden nach einem Event sind das Fenster mit der höchsten Rückkehrquote. Danach kehren Besucher in ihren Alltag zurück, und die Erinnerung verblasst. Was in diesem Fenster funktioniert, ist keine generische Nachricht, sondern eine, die direkt auf das besuchte Spiel Bezug nimmt, mit einem klaren nächsten Schritt. Ein allgemeiner Newsletter eine Woche später kommt zu spät.

Wer gekauft, aber nicht erschienen ist, braucht eine andere Nachricht als jemand, der da war. Trennen Sie diese beiden Gruppen, bevor Sie versenden.

vivenu Engage macht das mit einem einfachen Filter möglich: Erstkäufer, kombiniert mit erschienen oder nicht erschienen über eine UND/ODER-Regel. Das ergibt zwei eigenständige Zielgruppen, die sich automatisch aktualisieren, sobald das nächste Spiel ansteht.

Segment 2: Dauerkarten-Inhaber, die noch nicht verlängert haben

Jeder Verein kennt diese Gruppe. Nur wenige behandeln sie mit der Dringlichkeit, die sie verdient.

Eine Studie mit über 4.500 Dauerkarten-Inhabern aus zwei Profivereinen zeigt: Die durchschnittliche Nichtverlängerungsrate liegt bei über 20%. Neuere Mitglieder, die weniger als fünf Spiele besucht haben, wechselten mit 27% mehr als fünfmal so häufig wie langjährige Stammfans. Das größte Abwanderungsrisiko liegt bei denen, die die Gewohnheit noch nicht aufgebaut haben.

Einen neuen Dauerkarten-Inhaber zu gewinnen kostet fünfmal so viel wie, einen bestehenden zu halten. Die Segmentgröße zeigt, was auf dem Spiel steht; der Abstand zur ersten Verlängerungsfrist dieser Saison zeigt, wie viel Zeit bleibt.

Der nächste Schritt ist, dieses Segment anzusprechen, bevor die Frist näher rückt. Und das muss kein manueller Aufwand sein. Ein Gebührenerlass beim Checkout greift automatisch, sobald jemand aus diesem Segment die Verlängerung abschließt. Kein Code, den der Käufer sich merken muss. Keine Liste, die jemand im Hintergrund pflegen muss. Die Berechtigung wird durch das Segment ausgelöst und wendet sich selbst an.

Segment 3: Vielausgeber, die einmal gekauft haben und dann verstummt sind

Premium- und Logen-Käufer haben den höchsten durchschnittlichen Warenkorb im gesamten Käuferstamm. Sie sind auch die Gruppe, an die die wenigsten Veranstalter je eine gezielte Kampagne geschickt haben.

Ohne aktive Ansprache kehren nur 11% inaktiver Kunden von selbst zurück. Strukturierte Reaktivierungskampagnen holen 10 bis 30% zurück. Der Unterschied liegt fast immer an einem einzigen Faktor: ob die Kampagne berücksichtigt, was der Käufer tatsächlich ausgegeben hat, und ihn entsprechend behandelt, oder ob er dieselbe Nachricht bekommt wie alle anderen. Segmentierte Reaktivierungskampagnen verdoppeln die Klickrate gegenüber unsegmentierten.

Ein Premium-Käufer, der zuletzt den Höchstpreis bezahlt hat, sucht keinen Rabatt. Er sucht Zugang: ein Vorverkaufs-Fenster vor dem öffentlichen Verkauf, ein Upgrade-Angebot auf der bereits gewählten Preisstufe, ein Logen-Erlebnis, das auf Exklusivität statt auf Dringlichkeit setzt. Die Kampagne, die diese Gruppe bewegt, muss sich lesen, als sei sie für jemanden geschrieben, der das obere Ende des Angebots bereits kennt, nicht für jemanden, der sie zum ersten Mal sieht.

Filtern Sie nach Tickettyp und Preisschwelle und schließen Sie alle aus, die diese Saison bereits schon gekauft haben. Was bleibt, ist das Segment der inaktiven Premium-Käufer. Aber auch hier gibt es Unterschiede: Wer seit dem letzten Kauf noch eine E-Mail geöffnet hat, ist kein wirklich kalter Kontakt. Diese Käufer verdienen eine andere Ansprache als jemand, der seit dem letzten Kauf vollständig verschwunden ist.

Segment 4: Käufer, die Ihre letzte E-Mail geöffnet, aber nicht gekauft haben

Diese Gruppe hat die Arbeit bereits erledigt. Sie haben die Kampagne gesehen, sie geöffnet, und dann ist irgendetwas dazwischengekommen.

Die gute Nachricht: Das Targeting kostet nichts. Die Zielgruppe baut sich aus den Engagement-Daten der letzten Kampagne von selbst auf. Bereits warme Kontakte antworten mit bis zu 34%, verglichen mit 2 bis 10% bei kalten Kontakten. Warme Leads konvertieren auch bis zu siebenmal häufiger. In vivenu Engage werden diese Daten nativ erfasst, das Segment steht also bereit, sobald die vorherige Kampagne abgeschlossen ist.

Das Follow-up sollte also kein erneuter Versand sein. Es sollte kürzer sein, mit einem einzigen CTA und einer direkteren Aufforderung: dasselbe Spiel, mit einem Schritt weniger zwischen Käufer und Sitzplatz. Wenn die Verfügbarkeit tatsächlich begrenzt ist, sagen Sie es. Das ist wahr, kein Trick.

Es lohnt sich, die Segmentgröße vor dem Versand zu prüfen. Eine große Gruppe „geöffnet, aber nicht gekauft" ist ein Signal, dass die ursprüngliche Kampagne nicht überzeugt hat, und das vor dem nächsten Briefing zu wissen, ist nützlicher als jede Öffnungsrate.

Segment 5: Käufer, die regelmäßig vier oder mehr Tickets kaufen

Sie kommen nicht allein. Das haben sie noch nie. Und sie haben noch nie eine Kampagne bekommen, die das widerspiegelt.

Dieses Segment weist tendenziell höhere Warenkorbwerte, höhere Wiederkaufraten und eine geringere Preissensibilität auf, als die meisten anderen Gruppen im Kundenstamm eines Vereins. Sie bringen Freunde mit, organisieren den Abend, entscheiden, wohin die Gruppe geht. Vereine, die dieses Verhalten erkennen und honorieren, verkaufen dieser Gruppe nicht nur mehr Tickets. Sie gewinnen die Loyalität der Person, der die ganze Gruppe folgt.

Die Kampagne beginnt also mit dem, was diese Käufer sonst nirgendwo bekommen: ein gruppenspezifisches Angebot. Mengenrabatt, ein reserviertes Kontingent, ein Verpflegungs-Add-on oder ein früherer Zugang vor dem öffentlichen Verkaufsstart.

Ein Secret Shop in vivenu Engage reserviert dieses Kontingent exklusiv für dieses Segment. Nur diese Gruppe sieht den Link, nur diese Gruppe kann kaufen, bevor der öffentliche Verkauf startet. Wer einmal auf diese Weise Zugang hatte, wird in seinem Umfeld zur Person, die immer die besten Plätze bekommt.

Die Zielgruppe sehen, dann erreichen

Keines dieser Segmente erfordert eine neue Datenerhebung. Sie entstehen aus Käufen, die bereits stattgefunden haben: Tickettyp, Ausgaben, Teilnahme, E-Mail-Engagement. Mit vivenu Engage können Sie diese Daten direkt nutzen. Dieselben Daten, die den Checkout antreiben, treiben die nächste Kampagne an, auf derselben Plattform und in Echtzeit aktualisiert.

Stanford Athletics hat das Dynamic-Pricing von Tillion direkt in vivenu integriert und dem Team dadurch 26 Tage manuelle Arbeit pro Jahr zurückgegeben. Zeit, die seitdem in die Arbeit fließt, die tatsächlich Umsatz bewegt.

Das Prinzip ist dasselbe: Wer seine Zielgruppe klar sieht und sie direkt erreichen kann, braucht seine Aufmerksamkeit nicht mehr auf Exporte und manuelle Listen zu verwenden. Dynamische Segmente aktualisieren sich automatisch. Vergünstigungen greifen beim Checkout von selbst. Kampagnen werden von derselben Plattform versendet, auf der die Zielgruppe aufgebaut wurde. Sobald ein Verhaltenssignal erfasst wird, kann darauf reagiert werden.

Vereine mit den stärksten Marketingergebnissen erreichen nicht mehr Menschen. Sie erreichen die richtigen.

Sehen Sie, wie Ihre Segmente aussehen, bevor Sie die nächste Kampagne starten. Buchen Sie eine Demo oder kontaktieren Sie Ihre CSM.

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