Success Story
Wer im Stadion sitzt, weiß Rosenborg jetzt
Rosenborg BK ist Rekordmeister Norwegens. Immer und überall geht es dem Klub um die Menschen, die dieses Stadion füllen, und zwar namentlich. Dafür liegen Kaufstrecke und Fandaten seit Kurzem in eigener Hand. Alles Weitere baut darauf auf.

Der Klub kannte die halbe Tribüne nicht
Die Ränge waren voll. Nur wusste der Klub nicht, wer tatsächlich auf den Plätzen saß.
Ticketing, Shop und Website gehören zusammen
Ticketing, Fanshop und rbk.no sollen für den Fan zusammengehören, damit er überall derselbe bleibt. Dafür brauchte der Klub eine Plattform, die er selbst weiterentwickeln kann, in seinem eigenen Tempo.
Die Hälfte blieb unbekannt
Rund die Hälfte der Stadionbesucher war dem Klub unbekannt, schätzt Andreas Evensen, womöglich sogar mehr. Sie hatten ein Ticket, einen Platz und einen Spieltag, aber sie hinterließen keine Spur, mit der der Klub arbeiten konnte. Er nennt sie „digital ghosts".
So hat sich Rosenborg BK die Fanbeziehung zurückgeholt
Andreas Evensen, Head of Business Development & Brand, und Pernille Grut Sørlie, Head of Fan Experience & Matchday Experience, erzählen, was sich in Trondheim geändert hat.
Jeder Fan hat jetzt einen Namen
Seit Kaufstrecke und Daten in der eigenen Hand liegen, sieht der Klub seine Fans und kann genau den Teil anschreiben, auf den es in dieser Woche ankommt.
Der Klub steht im Vordergrund
Vom ersten Klick bis zum Drehkreuz sollen Fans das Gefühl haben, bei Rosenborg zu sein. Die Kaufstrecke gehört zur Marke, also sieht sie heute auch danach aus.
Wer ein Ticket weitergibt, hinterlässt einen Namen
Ein Ticket bleibt oft nicht bei dem, der es gekauft hat. Es geht weiter an einen Freund, einen Kollegen, den Sohn. Wenn diese Weitergabe über das System des Klubs läuft, legt der neue Inhaber ein Konto an, und aus einem Geist wird jemand, den Rosenborg ansprechen kann.
Eine Mail, 9,3% Conversion
Rosenborg baut seine Fansegmente heute selbst, in wenigen Minuten. Vor dem Spiel gegen Viking FK hat der Klub 3.000 Leute herausgefiltert, die bei den letzten drei Heimspielen im Stadion waren und für das nächste noch kein Ticket hatten. Eine einzige Mail ging raus, fast jeder Zehnte hat gekauft. Als Nächstes soll der vivenu AI Assistant auf diesen Listen aufsetzen und vorschlagen, welches Segment wann dran ist, damit niemand mehr raten muss.

“Unsere Fans haben eine sehr tiefe Beziehung zum Klub. Das ist eine Liebesbeziehung, und so müssen wir damit auch umgehen. Mit der immer gleichen Kommunikation an alle geht das nicht. Wir müssen wissen, ob jemand seit zwei Saisons dabei ist oder seit 20 Jahren.”

Pernille Grut Sørlie, Head of Fan Experience & Matchday Experience
Die Ausgangslage hat sich verändert
Im März 2026 liefen die ersten Spieltage über vivenu. Kein Jahr später sieht der Klub die Einlässe in Echtzeit, baut eigene Fansegmente und hat aus einem davon eine Kampagne gemacht, die sich gerechnet hat. Ein Ticketingwechsel gehört zu den größten Umstellungen, die ein Klub machen kann. Dafür ist das ziemlich schnell gegangen.
Der nächste Schritt liegt eine Ebene höher. Der vivenu AI Assistent, der selbst merkt, dass bei einem Samstagsanstoß mehr Kinder ins Stadion kommen, und dann von sich aus eine Familienaktion vorschlägt.
Was sich verändert hat, ist die Ausgangslage. Rosenborg BK besitzt nun die Daten, die diese Ebene braucht.